Freitag, 20. Juli 2007
neulich im 13.
Dienstag, 10. Juli 2007
kleinigkeiten
Montag, 14. Mai 2007
die üblichen Themen
Das Wochenende war ein Erfolg, na ja, zumindest der Freitag. Dieser Punsel Klub lief bestens, sehr viele bekannte Gesichter und alle in Feierlaune. Den Veranstaltern hat es allen gefallen, was in einem kollektiven Gedächtnisverlust endete und einem Samstag auf der Couch. Ich weiß, die Wochenenden ähneln sich, manchmal.
Es soll mir in nächster Zeit kein Mensch mit "Jugendliches Koma saufen ist so schlimm." oder so daher kommen, wir sind keinen Deut besser. Da erklärt Tarek Leitner sichtlich schockiert, dass 69% der 17-18 Jährigen 1x pro Woche Alkohol trinken und ich dachte mir nur: "Ja, und?"
Erklärung:
A: Weil ich mir gerade den Bauch voll geschlagen habe und mir schlecht ist.
B: Weil die Powerpräsentationen unsympathisch sind.
C: Weil ich die ZiB prinzipiell nur um 19.30 auf ORF1 schauen will.
D:Weil die Themen Koma saufen und Eurofighter aufgrund ihrer Langweile nur den Konsum von Alkoholika fördern.
E: Weil, da so ein Rad und China und umgefallen und..... 5 Euro ins Phrasenschwein
Ah ja, und beitragen soll ich.
Sehr geehrter Herr ....! Grüß Gott!
Die Kirchenbeitragsstelle xxxx hat uns aufgrund Ihres neuen Wohnsitzes Ihr Beitragskonto überstellt. Wir begrüßen Sie und stellen uns als Ihre zuständige Kirchenbeitragsstelle vor.
Einen herzlichen Gruß dürfen wir Ihnen auch von Ihrer neuen Wohnpfarre
Schottenfeld,.......,Wien... Tel. xxxxxxxxx
übermitteln; vielleicht haben Sie bereits mit ihr Kontakt aufgenommen. Wir laden Sie jedenfalls sehr herzlich ein, den Gottesdienst mitzufeiern und am Pfarrleben aktiv teilzunehmen.
Wir bemühen uns, den Kirchenbeitrag nach dem tatsächlichen Einkommen zu berechnen. Daher ersuchen wir Sie, bei der Festsetzung Ihres Kirchenbeitrages mitzuwirken und bitten Sie, die nachstehend angeführten Unterlagen (in Kopie) bis 10.06.2007 vorzulegen bzw. zu übermitteln:
- Unterlagen über Ihr Einkommen und
- allfällige äußergewöhnliche Belastungen
Bitte wenden Sie sich in allen Fragen des Kirchenbeitrages an uns, wir beraten Sie gerne - auch telefonisch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kirchenbeitragsstelle
Frechheit, ich hätte mir schon nen Begrüßungsbrief erwartet und erst zwei Wochen später die Aufforderung bezüglich meiner Finanzen..
Mittwoch, 9. Mai 2007
diese kleinen Brüder
Roberte kenne ich eigentlich nicht so viele, aber besser Qualität statt Quantität. Einer der ersten Roberts ist ein sehr guter Freund von mir geworden, den ich dann irgendwann aus den Augen verloren habe. Wir waren wohl unzertrennlich bis Studium und eine Frau in sein Leben traten. Tja, der war mir um einiges voraus. Lange Beziehungen und.. ach, egal. Jedenfalls, irgendwann lernte ich nen weiteren Robert kennen, ist von einer guten Freundin der "kleine" Bruder und um diesen geht es hier eigentlich auch. Da ich keinen Bruder hatte bzw. habe, wurde er gleich zwangsadoptiert. Dieser jemand ist halt doch noch etwas größer und bärig, sprich mit ihm fortzugehen bedeutet, dass sicherlich keiner an meinem Schal zieht. Andererseits hat er ne Goschn, hui, da kann ich niemals mithalten, will ich auch manchmal nicht, weil vielleicht würde ich dann mehr als nur ne Watschn kassieren. Nein, nüchtern ist er ein kleiner Checker, nur leider faul wie nur irgendwas, das schaffe nicht mal ich. Ärgerlich dabei ist, dass er etwas nur mal kurz durchlesen muss und es eh schon checkt bzw. hat er ein unglaubliches Menschen- und Namensgedächtnis. Wenn ich irgendwann mal ne Firma gründe dann wäre er wohl mein Partner, falls er die Zeit hätte. Tja, selten so nen sozial intelligenten Menschen gesehen, der halt hin und wieder ordentlich rebellieren muss, damit ned alle kapieren, dass er ein Guter ist.
Ansonsten, freitags wird gepunselt, also ordentlich gefeiert, weil ein alter Freund auf Besuch ist und mein Kufsteiner Freundeskreis, der mittlerweile fast vollzählig in Wien lebt, den Punsel Klub nach Wien bringt. Hoffentlich wird sich das institutionalisieren und vielleicht wird der nächste Flyer eine Wiedergutmachung für den jetzigen, der doch zu sexistisch ist, wie uns vorgeworfen wurde. Obwohl, ich weiß ned ob das sehr interessant ist, wenn 5 Kerle, nass im Trikot und Short auf nem Spielfeld stehen.
Übrigens, feinsten schrägen Scheiß entdeckt...
Sonntag, 29. April 2007
von Fair zu Aua
Jedenfalls, danke an den Freund C. für die Freikarten. Lustigerweise hatte niemand von meinen Kumpels und Freundinnen Zeit um mich zu begleiten, somit freute ich mich auf ein, zwei Stunden alleine, denn gewisse Dinge sind alleine am besten zu genießen. tja, aber es kam anders und das war gut so. Eine gemeinsame Freundin von Herrn C. und mir, tauchte auf und wir zogen ein wenig durch die großen Hallen (war zwar nur eine, aber Mehrzahl ist ästhetischer). Schlussendlich doch schon sehr früh etwas müde, sprachen wir bei nem Kaffee mal wieder über die Neuordnung der Welt. Nein, nicht wie pinky und brain, eher der strategische Teil, das operative wird immer ihre Sache bleiben. Gemeinsam ist uns wohl, dass wir scheitern, vorläufig... vielleicht sollten wir mal über eine Allianz nachdenken.
Wurscht, abends dann in so nem halb elitären Club der AUA gewesen um ein wenig zu feiern. Ganz ehrlich, manchmal muss ich mir dieses Leben ansehen, bin einfach zu neugierig, schnuppere mal rein, um mich dann wieder Tage über Koks, Arroganz, Parfüm, schlechte Musik, Oberflächlichkeit etc. aufzuregen. Das Gute daran, mensch schätzt die eigene Umgebung wieder umso mehr. Und Samstag, ha, vergesst es, nach einem Tag weggehen, brauche ich fast zwei Ruhe.
Mittwoch, 25. April 2007
neulich in der U3
Lange nicht mehr hier gewesen, immer nur Voyeur bei den üblichen Verdächtigen, aber irgendwie war nie die Zeit für nen Eintrag. Sogar das kleine Schwarze wurde keines Blickes gewürdigt.
Heute ein wenig früher von der Arbeit nach Hause, wie üblich per U3. Derzeit freue ich mich immer auf diese Fahrten, weil ich mich dann immer in meinem Buch vertiefen kann. Die üblichen Umgebungsgeräusche: "ja, ich bin gleich da" etc. werden problemlos überhört. Doch Kleinkinder haben einfach die Gabe, und diese Hartnäckigkeit bewundere ich, hemmungslos herumzuschreien, wenn ihnen z.B. jemand nicht den Rucksack geben will. Die Mutter schaute schon etwas verlegen herum, eine Frau sprang mit dem gut gemeinten Satz: "das ist die Trotzphase" ein und ich versuchte mich weiter zu konzentrieren, weil hey, gegen ein 2 1/2 jähriges, welches weint, zappelt und herumschreit, kommt nicht mal die Beschreibung über die Pornografisierung unserer Gesellschaft an. Langsam, aber doch exponential ansteigend, verspürte ich ein wenig Wut in mir. Nur diesmal ging das nen anderen Weg, mein Unterbewusstsein erinnerte sich und mir kam "Anleitung zum Unglücklichsein" in den Sinn. Auf die Kleine kann ich wohl kaum sauer sein, denn die befindet sich in ihrem Universum und ich mich in dem ihrem wohl noch so 3 Stationen. Weiterhin ob des Lärms zu verfluchen, wieso ich ausgerechnet hier rein musste, ist mehr als irrelevant. Und um hier einen schrulligen Verwandten zu zitieren "Sei dem wie dem sei", genau, ich machte mir keinen Kopf, dachte an nen Ort in Frankreich und vertiefte mich in mein Buch. Inzwischen hatte sich ein sehr gepflegter Herr mir gegenüber gesessen, der schon nach gefühlten 10 Sekunden das typische Stöhnen eines gestressten Menschen von sich gab, der lieber gleich sudert, als nachdenkt.
Die Kleine schrie weiterhin, woraufhin der Herr dann nach gefühlten 20 Sekunden meinte: "Das ist eine Frechheit. Das Kind soll aufhören zu schreien." Ich überlegte mir ob ich diesen Kommentar mal wieder überhören sollte. "Waren sie nicht auch mal klein?" hörte ich mich dann sagen und war etwas verblüfft. Klar, nicht gerade ein HaiKu als Kontra, anscheinend bin ich nur besoffen treffend, was aber auch in einer Watschen enden kann. Trotzdem, war froh etwas gesagt zu haben, auch seine Antwort: "Aber die Eltern..." nahm ich nicht mehr wahr.
Während des Tippens wurde ich 4x unterbrochen, das reicht - ich muss los, denn bald, bald wird AJ5 Wien beehren und dafür müssen Vorbereitungen getroffen werden.
Samstag, 24. März 2007
Rhythmus und wirr
Und bevor ich mich noch deppat herum räkle, lese ich endlich mal wieder Blogs von mir umgebenden Menschen, davor sehe ich meine Mails durch und erfahre etwas von nem weiteren Slam am Mittwoch im Rhiz. Diese Ankündigung machte mir einerseits Freude und gleichzeitig wuchs mein Respekt. Da reisen irgendwelche Profis an, hui.. Übrigens hui habe ich schon vor dieser dämlichen Mobilfunkwerbung verwendet.. ultra-einfaches, waaah.
Ultra, das klingt für mich im Sprachgebrauch übertrieben.
Allerdings hat dieses unsympathische Wort mir auch schon gutes getan. Als ich in Berlin wohnung suchte, und zig Inserate online durchsah, blieb ich bei "Unsympathischer Mitbewohner ..." hängen. Mit dem Mensch dahinter zog ich auch zusammen, allerdings stellte sich dann heraus, dass ich mich - wie mir schon öfters passiert - verlesen hatte. Beim Quasseln kommen wir auf das Inserat zu sprechen und er meinte, wieso ich eigentlich noch immer von dem Inserat spreche und mich darüber amüsiere, denn es steht ja "Ultra-sympathischer Mitbewohner ..."
Gut, wenn ich das genauer gelesen hätte, dann wäre es wohl nicht so interessant gewesen und mein Einzug gefährdet, nun aber mal zurück zum Thema.
Ja, ausschlafen geht nimmer so einfach, vielleicht etwas besser wenn in meiner neuen Wohnung das Hochbett ordentlich fixiert ist, sprich nimmer wackelt wenn ich mich umdrehe. Aber alleine daran liegt es ja nicht, eben Rhythmus. Ah ja, neue Wohnung, bin umgezogen, wohne weiterhin im 7. und ob ich dadurch Spezialist bin, überlasse ich mal anderen.. "7. - der Prenzlauer Berg von Wien" hat gestern jemand gesagt, genau, das trifft es. Mit dem Unterschied, dass lt. wiki alle Gewinner des Internetbooms sind und der Falter schrieb vor ewiger Zeit folgendes darüber.
Eigentlich eher nebenher interessant, viel schöner ist, dass ich zentral wohne, viel per pedes erreichbar ist und ich glücklicherweise sehr wenig Miete zahle, allerdings auch mal wieder befristet. Danach kann ich maximal ins kleinere 8m² Zimmer übersiedeln, nö, eher lest ihr "Unsympathischer MitbewohnerIN ..." Meine Mitbewohnerin ist ne Gute, jeder kocht mehr, damit der andere auch mal mitschnabbulieren kann und sonst gibt es vielleicht ein kleines Kommunikationsproblem von wegen Sender und Empfänger. An manchen Abenden bin ich nur Empfänger, aber es gibt Schlimmeres. Und primär fühle ich mich hier wohl, somit, wurscht.
Gestern hatte eine Freundin ihre Geburtstagfeier - feine Sache - auf welcher ich dann zufällig eine Nachbarin traf, die mir liebenswerter Weise später Geld borgte, als der Bankomat sich mit der Information: "I - going to sleep" verabschiedete. Die Bankomatkarte wurde eingezogen. Die Karte, welche ich erst zwei Tage zuvor neu erhalten hatte, weil das alte Dinge Geld abheben bestreikte, gleichzeitig aber dem zahlen mit Karte + Code sehr offen gegenüber stand. Jedenfalls, die Nachbarin hat so ein DIAL Trash Zeugs auf ihrer Seite stehen und folgendes ist mein Ergebnis bezüglich der Telefonnummer:
Your Total is 2
Your telephone number adds to 2. Romantic, good for singles seeking a partner. Sensitive, diplomatic, and tactful, this number inspires cooperation. A good number for any service oriented business. Not good for strong, opinionated people or sales oriented businesses.haha, ich will mehr von dem Internet-Trash, da wäre doch noch die Adresse:
Your Total is 8
This address inspires stability, ambition, financial growth, authority and uncompromising drive. This is the ideal location for a single adult or a family with material comfort as a high priority. Status quo and conventional lifestyles. The 8 also inspires strength of character and tends to improve the health of those who live there (strengthens the body). The best possible address for career or business oriented people. Also good for large families.Strengthen the positive influence of this address with: Strong colors, especially greens and browns. Big furniture; big couches, chairs, side tables, etc. Large windows, open spaces, fire place.
Ah ja, verdammt es ist so, entweder Single oder Familie. Das Leben ist schwarz-weiß und Grautöne gibt es eben nicht....
Wurscht, viel wichtiger ist, wo schaue ich mir heute Nachmittag Scrubs an?
Der Fernseher hier empfängt diesen Sender nicht, waaah.
